image1Hallo. Ich bin Miffy (ehemals Austin) und ich möchte meine Geschichte gerne mit euch teilen: man hat meine 4 Geschwister und mich einfach lieblos entsorgt...wie viele

andere liebe Hunde auch...ich habe meine Mama so vermisst. Ich hatte Angst, mir war kalt, und ich hatte Hunger. Aber meine Geschwister haben mir Wärme und Kraft gegeben, bis wir gefunden wurden. Ich weiß nicht einmal mehr, wo es war. Auf jeden Fall an einer Straße.

Aber auf einmal stand da ein lieber Mensch und sagte, er sei vom Tierschutz und würde uns mitnehmen. Welch ein Glück, wir durften in eine Pflegestelle zu anderen Hunden ziehen, bekamen Futter und es wurden Fotos gemacht. Für wen und warum nur?! Mmmmhhhh...heute weiß ich es :-) 

Meine Adoptivmama hat eines dieser Fotos von mir gesehen und sich verliebt...aber bis ich sie endlich sehen durfte war es noch ein weiter Weg...

Impfen, entwurmen, Chip bekommen, mit vielen anderen Hunden um den Platz auf dem Sofa ‚kämpfen‘ (Frauchen sagt heute es muss so gewesen sein; denn ich bin ein Sofahund, und man bekommt mich auch nicht mehr dort runter :-)...)usw.

Und dann kam der große Tag - der Start in mein neues Leben. Am 13. Dezember 2017 ging es gemeinsam mit meinen Geschwistern in eine große Box...und dann in ein Flugzeug...dort war es laut, kalt, dunkel, es hat geruckelt...ich hatte wieder Angst. Zum Glück konnte ich mich an meine Brüder Balu & Loki kuscheln. 

Gelandet in Düsseldorf sah ich sie...meine Familie. Sie strahlten vor Freude und nahmen mich direkt auf den Arm, kuschelten mit mir und sagten immer wieder: „Hallo Miffy (okay, an den Namen musste ich mich erstmal gewöhnen...) nun bist du Zuhause. Wir haben uns so auf dich gefreut. Wir sind deine Familie und wir hoffen, du bist wirst glücklich bei uns!“ Und sie sagten auch immer wieder und wieder: „Oh ist der süß!!!!“ Ich bekam ganz viele Leckerlis und Küsschen :-)

image2Wir fuhren dann mit dem Auto in mein neues ‚für immer Zuhause‘. Dort begegnete ich meinem besten Freund. Den besten, den ich mir je hätte wünschen können: Pepper. Meine Adoptivmama hatte ihn auch adoptiert, im Jahre 2006 als Welpen auf Ibiza. Er hat mich sofort freundlich empfangen und mir alles beigebracht, mit mir sein Körbchen geteilt und den Garten gezeigt... ich kannte vorher keine Wiese. Es war so weich und hat gut geduftet. Pepper und ich waren unzertrennlich, und ich habe alles von ihm gelernt. Wir haben Weihnachten kuschelnd unter dem Baum gelegen, haben im Garten Tauben und Katzen verjagt, sind durch den Rasensprenger gesprungen und haben zusammen fangen gespielt. Pure Freude!

Dieses Jahr im Sommer wurde er aber mit 13 Jahren immer schwächer und sagte mir schon weit bevor er ging (unsere Adoptivmama war schwanger...), dass sein Körper nicht mehr kann. Er wollte aber noch auf die Geburt von Maya warten und das kleine Menschenbaby kennenlernen und im Rudel begrüßen. Ich versprach ihm, auf unsere Familie aufzupassen wenn der Tag kommen wird. Als Maya fast 3 Monate alt war, ist Pepper dann über die Regenbogenbrücke gegangen. Wir waren bei ihm und er lag im Arm unserer Adoptivmama. Sie hat ihn so geliebt und viel geweint.

image1 1Er fehlt uns allen jeden Tag. 

Aber ich bin dankbar und glücklich. Ich werde geliebt und durfte die ersten 2 Jahre meines Lebens den besten Freund an meiner Seite haben.

Ich passe nun auf die Kinder auf, und wir werden gemeinsam groß.

Ich habe ein schönes Leben, und durch meine blauen Augen strahlt eine ganz liebe und dankbare Seele.

Ich bin Miffy und mein Leben hier bei meiner mich liebenden Familie ist mein Schicksal und mein Happy End.

   
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