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Winston 9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorgeschichte: Im Oktober 2013 kam Winston zusammen mit seiner Mutter Sophie in unser Tierheim. Damals war er ein Welpe von ca. 4 Monaten und hatte damals schon die Angst seiner Mutter verinnerlicht.

Sophie hat ihre Angst mehr und mehr abgebaut und wurde auch bald nach Deutschland vermittelt, aber Winston blieb in seiner Entwicklung stehen.

Leider haben wir es damals völlig unterschätzt und es völlig verpasst, mit Winston zu arbeiten, um ihm aus seinem Gefängnis herauszuhelfen. Er war wie in einem Käfig gefangen, hin- und hergerissen von Angst und Abwehr... und dem schwachen Willen, doch zu den Menschen hinzugehen.

Sein Verhalten manifestierte sich über die Jahre mehr und mehr. Ging man in seinen Zwinger, fing er sofort an zu bellen. Drehte man ihm den Rücken zu, kam er an unsere Beine und stupste uns an. Nahm man sich viel Zeit und setzte sich hin, kam er auch mal an um an der Hand zu schnuppern, und auch da kam immer wieder dieses stupsen...

Anfassen liess Winston sich nie freiwillig. Musste man ihn impfen, oder andere medizinische Massnahmen ergreifen, war es immer ein Drama und ein riesiger Stress für ihn und auch für uns. Er biss in seiner Angst auch gerne mal zu... wenn er sich nicht mehr anders zu helfen wusste, aber das sei ihm verziehen, denn es war unsere Schuld, dass wir ihm seine Angst nie nehmen konnten.

Winston 1Beginn des Märchens: Ich erinnere mich, dass ich eines Tages aus der Ferne eine Frau sah, die mit Pete durch das Tierheim lief. Es war in Winstons Sektion... aber ich mass dem ganzen keine grosse Bedeutung bei.

Als die Frau weg war, kam Pete auf mich zu und sagte: Ginty ist vermittelt... sie geht nach Nicosia. Ich freute mich, aber Pete wollte mir noch etwas sagen: Die Frau will auch Winston nehmen!

Er erzählte mir, dass die Frau Winston sah und fragte: Und was ist mit ihm? Pete sagte ihr: Winston kann wohl nicht vermittelt werden, da er unter seiner extremen Angst leidet und niemand an ihn herankommt. Pete dachte, damit sei der Fall erledigt... aber die Frau wollte Winston sehen und zusammen gingen sie in den Zwinger.

Als Pete mir alles erzählte, war er sichtlich bewegt. Er sagte: Susi, du glaubst es nicht... aber zum erstenmal ist Winston nicht weggerannt. Er blieb sitzen und die Frau konnte ihn anfassen.

Ich war mehr als nur verblüfft und wünschte mir im gleichen Moment so sehr, dass die Frau wirklich ihr Versprechen wahr macht und wieder kommt, um Winston zu holen. Ich wusste, die Dame kommt aus Nicosia... also sehr weit von uns entfernt... Ich wusste auch, dass wir so oft schon zu hören bekommen haben: Wir kommen wieder und holen den Hund... aber oft genug haben wir die Menschen nie mehr gesehen.

Nicht so in Winstons Fall. Lena kam wie versprochen wieder und holte beide Hunde ab. Ich war hin- und hergerissen. Ich wusste, das Winston die richtigen Menschen braucht. Nur Menschen, die für ihn das nötige Verständnis, die Liebe und Geduld aufbringen, können ihm weiterhelfen. Ich hoffe so sehr, dass dies der Fall ist... aber ich wusste ja auch, wie schwierig es sein kann...

Bald sahen wir die ersten Fotos von Winston. Fotos, die für uns völlig unglaublich und so schön waren. Winston auf einem weichen Kissen... Winston zusammen mit seiner besten Freundin, an der er sich so sehr orientieren kann und dann das Unglaubliche: Winston an der Leine. Etwas, was uns nie gelungen ist... ohne, dass er in Panik verfiel.

Ein Traum ist wahr geworden. Winston hat sein Rudel gefunden.

Lena, wir danken dir von Herzen, dass du dich einer verlorenen Seele wie Winston angenommen hast. Du hilfst ihm, sich in einem völlig neuen Leben zurechtzufinden und zu lernen, dass es da noch mehr gibt, ausserhalb unserer Mauern.

Es ist für uns der Beweis, dass es für jeden Hund ein Happyend geben kann, wenn die Menschen bereit sind, sich auf ihn einzulassen. Ohne Druck, ohne zu hohe Erwartungen. Hunde wie Winston werden vielleicht nie so *funktionieren*, wie es sich manche Menschen wünschen, aber sie haben viel mehr zu geben, als die *einfachen* und pflegeleichten Hunde. Alles, was man mit ihnen erreicht, ist ein grosses Geschenk.

Danke!!! Es sollte viel mehr Menschen geben, die deine Fähigkeiten haben!

Susanne von Büren/PAWS

   
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