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k-Ankömmlinge24.10.13Am 24.10.2013 war es für Byron und Clyde soweit, sie hatten ein Flugticket ergattert und die Flugreise ging erst einmal bis nach Düsseldorf, wo unsere Christa und Mann auf die Ankömmlinge warteten.

Unsere Christa berichtet:

Schon eine Woche nach der letzten Ankunft in Düsseldorf machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen. Aber dieses Mal war alles anders. Zum ersten Mal warteten keine Familien aufgeregt mit uns auf die wertvolle Fracht aus Zypern. Nur Heribert und ich standen dort etwas verloren herum. Ich fragte mich, wie soll das ablaufen? Bekommen wir die Hunde gut aus ihren Boxen? Sind sie schüchtern und ängstlich oder aufgedreht von der langen Reise. Sie sind viele Stunden unterwegs gewesen. Jeder Hund geht mit Stress, wie auch wir Menschen, anders um.

Die Maschine landete pünktlich und dann begann das Warten. Immer wieder schauten wir beide auf die Anzeige und dann wurde auch endlich das Gepäck ausgegeben und nach gefühlten Stunden - es war aber nur eine halbe Stunde später - kamen zwei junge Menschen aus dem Zollbereich. Strahlend lächelnd schoben sie ihren Gepäckwagen, beladen mit zwei Boxen, auf uns zu. Die Hunde blickten so weit wie es ihnen möglich war, neugierig auf das rege Treiben.

Gemeinsam gingen wir zu unserem von vielen Ankünften bekannten stillen Platz und hoben die Boxen mit den Fellnasen auf den Boden. Sonst wurde uns in diesem Moment die Papiere der Wuffis übergeben und die Flugpaten verabschiedeten sich. Aber wie gesagt, heute war ja alles anders.

Vanessa und Jonas hatten es nicht eilig. Sie blieben und unterstützten uns großartig. Jonas hatte selbst einen Hund aus dem Tierschutz und wusste genau, wie aufmerksam man in dem Moment sein musste, wenn die Hunde aus den Boxen kommen.

 

 

Zuerst befreiten wir Byron. Er war alles andere als schüchtern und sehr wendig und hibbelig. Aufregung oder Temperament? Die Frage konnten wir hier und heute nicht klären. Byron wollte alles sehen, was sich so in seiner Umgebung tat und wurde von ihm begutachtet. Er genoss es, geknuddelt und gestreichelt zu werden. Flugpatin Vanessa wollte er nach der langen Reise durch Ablecken erfrischen.

Und dann kam Clyde, ein Welpe von 4 Monaten, aber mit 43 cm Schulterhöhe schon um ein vielfaches größer als der kleine Byron. Und dann machte sich das große Staunen bei uns breit. Dieser große Kleine war die Ruhe in Person, ehm Hund. Clyde schaute sich in aller Ruhe um, ging einige Schritte und legte sich dann neben seinem Flugpaten Jonas einfach im Platz hin, während Byron durch seine Fröhlichkeit dafür sorgte, dass sich die Sparkasse, also eine der Angestellten, für ihn und uns interessierte.

Auch das war neu. Die Dame ging in die Hocke und Byron lief sofort in ihre Arme, stellte sich auf die Hinterbeine und begrüßte sie auf seine Art. Und noch nicht genug, zu der Sparkasse kam noch eine weitere Geschäftsfrau. Beide meinten, dass sie schon viele Hunde hätte ankommen sehen, aber diese beiden wären einfach nur toll. Wir unterhielten uns noch eine Weile mit Ihnen. Ich glaube, wir hätten noch Stunden dort verbringen können. Aber es war inzwischen schon fast 16.30 Uhr und Byron und Clyde hatten ja noch eine weite Autofahrt vor sich.

Zunächst ging es nach Essen. Hier spielten und tobten sie ein wenig mit unseren Hunden. Als wir die Boxen ausgeladen hatten, ging die Fahrt weiter. Byron kam neben mich in meine große Hundetragebox und Clyde wurde auf der Rückbank gesichert. Während Byron es sich relativ schnell in der stabilen Tragetasche bequem gemacht hatte und schnell einschlief, lehnte sich Clyde sitzend gegen die Rückbank. Gerne wollte er zu mir nach vorne. Irgendwann aber entspannte er sich, legte sich hin und schlief bis zum Rastplatz Fernthal. Byron und Clyde sollten hier von Byrons Pflegestelle abgeholt werden. Dann ein Anruf von der Pflegestelle, dass sie im Stau steht. Naja, kann man nichts machen. Zur Überbrückung gingen wir dann mit Byron und Clyde gassi.. Danach setzte ich mich zu Clyde auf die Rückbank, er drückte sich ganz nah an mich heran und ließ sich streicheln. Ich erzählte ihm, dass ich ihn ganz toll finde, wie wunderbar er ist und ich ihm wünsche, dass seine Familie weiß, welchen Schatz sie bekommt. Er hatte seinen Kopf auf meinen Oberschenkel gelegt und sah mich ganz aufmerksam an, so als verstände er jedes Wort. In dem Moment hätte ich ihn am liebsten wieder mit zurückgenommen.

20131028 133241Dann kam aber kam die Pflegestelle mit Tochter und Zypernhund Marvin und mit ihr der Abschied von unseren Schützlingen. Mit allen drei Hunden gingen wir noch ein wenig auf dem Parkplatz auf und ab. Alle drei verstanden sich auf Anhieb. Marvin und Byron,  gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Sie nahmen ihren Platz im Kofferraum ein.

Clyde bekam seinen Platz neben Töchterchen auf der 20131024 221753 LLSRückbank. Die Pflegestelle berichtete, dass die Tochter und Clyde während der Fahrt eingeschlafen sind. Bis zur Pflegestelle von Byron waren es immerhin noch ca 156 km. Dort wurde Clyde von seiner Familie erwartet, die für die Heimfahrt auch noch einmal 180 km zu überwinden hatten.

 

 

Byron angekommen in seiner Pflegestelle mit Marvin beim spielen, sie verstehen sich wirklich sehr gut:

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Pflegestelle auf Zypern, die Clyde das Leben gerettet, ihn so liebevoll umsorgt und begleitet hat bis zu seiner Ausreise zu seiner neuen Familie hier in Deutschland. Sie hatte ihn Sitz und Platz gelehrt, die ersten Schritte an der Leine mit ihm trainiert und ihn stubenrein ausreisen lassen. Das zeigt, wie viel Liebe und Zeit sie dem kleinen Großen geschenkt haben und das sie ihn als Familienmitglied in ihr Herz geschlossen hatten.

Vielen Dank, liebe Vanessa, lieber Jonas, für eure Hilfe am Flughafen und dafür, dass ihr euch als Flugpaten zur Verfügung gestellt habt. Durch eure Bereitschaft haben die beiden die Chance auf ein besseres Leben bekommen.

 

Ihr Zypernhunde - Team

 

 

 

   
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