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Futterpatenschaft

"Futter hilft Leben retten"

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WP 000444In großer Aufregung trat ich am 27. Mai meine zweite Zypernreise an, um unseren Fergal, Tommy, Spud, Ronja und Harry nach Deutschland zu bringen.
Susi und ihr Mann holten mich abends vom Flughafen ab und wir fuhren direkt in ein wundervolles Restaurant mit fantastischem Blick auf die Steilküste. Ein wenig Urlaubsgefühl vor dem großen Tag.

 


P1070676Nun war er da, der große Tag an dem ich nicht nur Flugpate sein würde sondern vor allem unser neues Familienmitglied nach Hause brachte.
Es war sehr schwül, schon früh morgens wodurch der Hundespaziergang mit Susis Hunden fast beschwerlich wurde.

Der Abflug war zwar erst am Nachmittag, dennoch fuhren wir gleich zum PAWS damit wir viel Zeit hätten, um den sehr ängstlichen Fergal, der sein ganzes Leben im PAWS gelebt hat und bisher kaum Vertrauen zu Menschen aufgebaut hatte, in Ruhe vorzubereiten.

Susi hatte alles perfekt geplant. Ronja und Tommy, die in Pflegestellen lebten wurden rechtzeitig zu unserer Abreise ins PAWS gebracht. Geri, die einzige, vor der Fergal nicht flüchtete war auch bestellt, damit sie ihm die Abreise und den Stress am Flughafen etwas erleichtern könnte.

KraulenP1070688Angekommen im Tierheim gingen wir zuerst zu Fergal, wir wollten viel Zeit mit ihm verbringen, um ihn in Ruhe vorzubereiten. Zum ersten Mal in all den Jahren ist Fergal nicht vor Susi geflohen und sie konnte ihm recht schnell sein Halsband anlegen und ihn separieren. Ich verbrachte dann Zeit mit ihm, streichelte und bürstete ihn. Aber genießen konnte er es nicht. Er merkte, dass irgendetwas anders war an diesem Tag, denn es kamen immer wieder Helfer vorbei und verabschiedeten sich von ihm. Später legte Geri ihm sein Geschirr an und holte ihn auch zur Abfahrt aus dem Zwinger. Am liebsten wäre er zurück in sein Zuhause geflüchtet.

Susi bereitete unterdessen die Boxen vor, suchte Halsbänder für Spud und Harry und ein Geschirr für Tommy, der mit mir in der Kabine reisen würde heraus. Tommy wurde noch gebürstet und schnell waren die Stunden vergangen und wir mussten zum Flughafen aufbrechen. Auch Tierheimleiter Pete fuhr mit, denn Susi konnte die drei großen Boxen nicht alle in ihr Auto laden.

P1070705Aber so war auch sichergestellt, dass wir genügend Helfer am Flughafen waren. Harry und Ronja durften in einer gemeinsamen Box reisen. Alle Hunde waren recht problemlos in die Boxen gestiegen, Fergal war direkt froh eine sichere Höhle zu haben. Das Einchecken dauerte aufgrund von Systemproblemen ungewöhnlich lange, so dass wir ein wenig in Eile die Sicherheitskontrolle der Hunde absolvierten. Fergal wollte seine sichere Box nicht mehr verlassen, Pete trug ihn schließlich durch die Kontrolle.


Ein tränenreicher Abschied folgte und ich machte mich mit Tommy in der Tragetasche auf den Weg zum Flieger. Nach der Sicherheitskontrolle wollte der kleine Mann nicht mehr gern in seine Tasche. Ich konnte es verstehen, denn er hatte gepinkelt und die Windeleinlage war so nass wie der kleine Mann. Ich säuberte ihn und die Tasche notdürftig und behielt Tommy bis zum Einsteigen auf dem Arm, was er sehr genoß.
P1070706Der erste Flug brachte uns nach Wien und wir beide waren so erschöpft, dass wir einen Großteil des Fluges verschlafen haben. In Wien hatten wir knapp drei Stunden Aufenthalt, Tommy war froh sich ein wenig die Beine vertreten zu können und konnte danach wieder entspannt auf meinem Schoß einschlafen.



P1070722P1070719Die zweite Strecke war dann ein Katzensprung und wir landeten sicher und pünktlich nach fast acht Stunden Reisezeit in Hamburg. Hier wurden wir schon sehnsüchtig von meinem Mann Claus, den Eltern von Tommy und zwei Pflegestellen erwartet. Als erstes haben wir Tommy aus seiner Tasche "befreit", er hatte die Tortur brav durchgestanden, nur selten geweint und war sichtlich froh nun wieder in Freiheit zu sein.
Spud war der nächste. War er bei Start der Reise noch aufgedreht und hibbelig, war er nun recht ruhig und sprang uns nicht, wie erwartet, aus der Box entgegen. So konnte in Ruhe sein Geschirr angelegt werden. Er entspannte sehr schnell und bewegte sich angstfrei in dieser fremden Umgebung.


P1070725P1070724Ronja und Harry waren überglücklich aus der Box zu kommen und besonders Ronja freute sich, endlich wieder einen Menschen abschlecken zu können.

 

 



Gegen 23:00 Uhr machten wir uns alle auf den Heimweg. Wir nahmen Fergal in der Box mit nach Hause und er schlief in der ersten Nacht auch darin. Die Hunde werden den Reisestress schnell vergessen. Ich werde diesen besonderen Tag niemals vergessen.

Vielen Dank an Susi, Silvia, Geri & Pete für das Geleit und den Beistand am Flughafen Paphos und Danke an das nette Begrüßungsteam: meinen Mann Claus, Tommys Familie und die Pflegestellen. Wir haben Hand in Hand gearbeitet und diesen Tag perfekt gemacht.

Eike Martin

 

 

 

   
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