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 Donnerstags von 18:30 - 19:30
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Gabi Dahms
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Ihr Lieben,

Ich habe mitbekommen, dass Ihr Euch Sorgen um mich gemacht habt. Deshalb die gute Nachricht vorweg: Dort, wo ich jetzt bin, geht es mir gut. Ich hoffe, Euch auch!

Ich habe so viel zu berichten, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Also am besten der Reihe nach. Am Donnerstag war ja mein Operationstag. Ich hatte morgens einen Riesenhunger und wollte mein Frühstück. Das hat man mir verweigert, weil man angeblich vor einer Operation nichts fressen darf. Natürlich habe ich darauf gewartet, dass es jede Minute losgeht, aber das dauerte und dauerte. Nicht einmal ein Leckerli haben sie mir gebracht. Unter Vollpension habe ich mir echt etwas anderes vorgestellt! Als der Tierarzt dann endlich kam, hatte er nur so ein Piekseding dabei. Eh ich wusste, wie mir geschah, war ich auch schon im Land der Träume. Und was für welche! Los ging es damit, dass ich wieder diesen hellen Stern sah, Ihr wisst schon, dort, wo die Sonne aufgeht. Der Stern wanderte, und ich immer hinterher, bis da auf einmal ganz nah ein Regenbogen war. So etwas habe ich ja früher schon öfter gesehen, aber immer ganz weit weg. Das passiert, wenn der Himmel weint, und gleichzeitig die Sonne lacht. Mein Stern klettert auf den Regenbogen, und ich hinterher. Puh, war das anstrengend, es wurde immer steiler. Und wie ich da so hochsteige und schnaufe – Ihr wisst ja, ich bin nicht der Schlankste – sehe ich neben mir den großen Silbervogel, und, was soll ich Euch sagen, da waren doch tatsächlich meine Freunde drin auf dem Weg nach Deutschland! Ich habe ihnen noch hinterher gerufen, „Gute Reise", dann ist der Vogel nach Westen abgebogen und fort war er! Ich habe erst mal ein Päuschen eingelegt mit der Kletterei hinter dem Stern her. Mir wurde auch etwas mulmig, als ich bemerkte, wie hoch ich schon gestiegen war, viel höher als jeder Silbervogel! Der Stern winkte mir, dass ich mich beeilen soll, aber ich war auf einmal so müde. Ganz plötzlich waren da Wesen – ich weiß kein besseres Wort dafür - die ich noch nie im Leben gesehen hatte. Sie waren sehr höflich und stellten sich vor. „Wir sind Deine Schutzengel", sagten sie. Rechts und links vom Regenbogen haben sie aufgepasst, dass ich nicht herunterfalle, und drei haben sogar von hinten tüchtig geschoben, bis wir alle zusammen am höchsten Punkt angekommen sind. Ich hatte einen ganz tollen Blick von dort oben. Hinter mir sah ich das Julia-Shelter und meine Freunde dort, unsere zweibeinigen Rudelführer, den Tierarzt und – ob Ihr es jetzt glaubt oder nicht – mich selber bei der Operation mit meinem kaputten Bein. Nicht dass Ihr denkt, ich sei undankbar. Ich war wirklich sehr gerne im Shelter und habe alle dort sehr geliebt und ich glaube, umgekehrt war das auch so. Aber als mir beim Anblick meines Beines klar wurde, dass das nie wieder wird, habe ich beschlossen, in die andere Richtung zu schauen, dorthin, wo der Stern den Regenbogen herunterwanderte. Mir wurde ganz leicht ums Herz, und dann habe ich mich mutig auf die Hinterpfoten gesetzt und bin einfach wie der Wind hinter dem Stern den ganzen Regenbogen auf der anderen Seite heruntergesaust. Nur gut, dass am unteren Ende Sicherheitspersonal bereit stand, um mich aufzufangen. Im ersten Moment habe ich ja gar nichts begriffen, bis ich dann erkannte, wer zu meinem Empfang bereit stand. Mein Freund Jango!!! Und wie toll der aussah!! Ich bin richtig neidisch geworden. Mich zu begrüßen, kamen auch noch andere alte Bekannte. Silvia und Maro, Noah und Kestrel und eine besonders Hübsche namens Daisy Mae.

Jango hat angeboten, mich überall herumzuführen und mich all den anderen hier vorzustellen. Aber eines kann ich Euch jetzt schon sagen. Es ist toll hier! Angenehmes Klima, grüne Wiesen, Spielgefährten ohne Ende, und das Beste zum Schluss: Meine Arthrose ist wie weggeblasen, mein Bein ist wieder heile, und wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich einen Chester wie zu meinen allerbesten Zeiten. Ich könnte mir glatt vorstellen, dass Daisy Mae Gefallen an mir findet....

Ihr seht, liebe Leute, Ihr braucht Euch um mich wirklich nicht mehr zu sorgen.

Liebe große Rudelführerin, liebe Jungs und alle Ihr, die Ihr für mich und meine Freunde sorgt, lasst es Euch gut gehen und macht weiter so! Wir hier am anderen Ende des Regenbogens werden ein Auge auf Euch haben.
Danke für alles! Und ich soll schön grüßen!

Euer Chester
(weltweit 1. Weihnachtspatenhund von Zypern)

PS Denkt Ihr auch an die WeihnachtsEuro-Sammelstelle?
   
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