MillaMilla

Im April 2015 war es soweit. Unsere kleine Milli 6 (heute Milla) wurde uns am Kölner Flughafen übergeben. In ihrem neuen Zuhause wurde sie von ihrer Adoptivschwester Taisa, einer 14 jährigen Pointerhündin, auch aus dem Tierschutz, freudig begrüßt.
Von diesem Moment an, waren die beiden ein „Herz und eine Seele“....


Mit Taisas Hilfe gelang es ihr schnell, in ihrem neuen Leben anzukommen. Anfangs war Milla sehr ängstlich, kannte keine Leine, Autos und wusste nicht, wie sie die angsteinflößende Treppen bewältigen sollte. Beim Spazieren gehen lief sie anfangs ganz eng neben Taisa. Schon nach einigen Wochen merkten wir, dass in diesem ängstlichen Hund, eine neugierige, freundliche und aufgeweckte Persönlichkeit steckt. Heute ist sie eine sehr intelligente, schlaue Spürnase, die problemlos das kleinste Leckerchen in der hintersten Ecke aufspürt und mit Freude verspeist. Mein Mann sagt immer „die kann mittlerweile Lesen und Schreiben“. Eine Leine benötigt sie heute nicht mehr. Sie „zuckelt“ in einem Radius von 30 Metern, immer im Sichtkontakt mit Frauchen oder Herrchen, umher. Ihre ausgesprochen liebenswerte,freundliche aber auch eigenwillige Art, macht sie für uns zu etwas ganz Besonderem. Für unsere Familie ist sie unsere ganz persönliche Sternschnuppe und wird daher von uns liebevoll auch „ Schnuppe“ genannt.




Louie
Louie

Als Taisa mit ihren mittlerweile knapp 16 Jahren zunehmend körperlich abbaute, wurde uns schnell klar, dass Milla einen neuen Weggefährten braucht. Sofort fiel mir der wunderschöne Louie auf der Zypernhunde-Homepage auf. Wir überlegten nicht lange. Mein Mann flog im Januar 2018 nach Zypern und holte Louie schnell zu uns. Leider verbrachte das Trio dann nur wenige Tage zusammen, und Taisa ging über die Regenbogenbrücke.
Nun zeigte die selbstbewusste Milla, Louie sein neues Zuhause. Louie war vom ersten Tag an ein Charmeur und Gentleman, was sich bis heute nicht geändert hat. Er wollte immer alles richtig machen und uns gefallen. Mit der Zeit merkte er, dass er auch Fehler machen darf und dafür nicht bestraft wird. Nach einigen Monaten Eingewöhnung im Sauerland, lernte er sein zweites Zuhause, die holländische Nordseeküste kennen. Sofort freundete er sich mit den dortigen einheimischen Möwen an. Kaum am Strand angekommen, begrüßt er seine Freunde, indem er sie freudig aufschreckt, ganz nach dem Motto, „ Hallo, da bin ich wieder...“ Obwohl er seinem Jagdtrieb nachgeht, lässt er sein Familienrudel nie lange zurück und holt sich bei der Rückkehr immer gerne ein Leckerchen ab. Wegen seiner Anmut und seinen braunen Kulleraugen trägt er bei uns die Spitznamen „ Bärchen und King Louie“.



EmiliaEmilia

Was ist besser als zwei Hunde ? Drei Hunde ! “ Ganz nach diesem Motto entschieden wir uns im Herbst 2018 für unsere Senior Dame Emilia. Erneut begab sich mein Mann im November 2018 auf die Reise nach Zypern. Im nasskalten Deutschland angekommen, wurde auch Emilia von ihren beiden neuen Geschwistern Milla und Louie ganz freundlich willkommen geheißen. Unsicher, aber neugierig wurde ihr neues Zuhause beschnüffelt. Bei neuen, ungewohnten oder aber auch freudigen Ereignissen, wie dem täglichen Gassi gehen, begann sie sich wie ein Kreisel zu drehen. Erst mal Stress abbauen. Anfangs sehr ausgeprägt, heute jedoch deutlich weniger.
Die Spaziergänge im Sauerland waren für sie anfangs wie ein riesiges Überraschungspaket. Sie wusste gar nicht, wo sie zuerst schnüffeln sollte. Danach fiel sie erschöpft, für gefühlte Stunden in ihr Körbchen. Mit dem nass kalten Wetter im Sauerland haben sich bis heute alle drei Zypernhunde nicht wirklich angefreundet. Wenn es nach Ihnen gehen würde, würden alle drei am liebsten bei Schlechtwetter nur kurz Gassi gehen und dann schnell wieder ins warme Körbchen hüpfen. Aber Frauchen lässt leider so gar nicht mit sich reden. Und wenn dann noch die komischen Hundemäntel kommen, dann geht Emilia ganz schnell stiften. Der ist ihr suspekt, denn dann ist es kalt oder es regnet. Wenn ihre lange Schnauze erst einmal nass ist, ist es eigentlich gar nicht mehr so schlimm. Zuhause angekommen, wird sich so lange in einer Decke die Schnauze gerubbelt, bis aber auch wirklich das letzte Stückchen Fell wieder trocken ist. Emilia sucht sehr intensiv die menschliche Nähe und die damit verbundenen Streicheleinheiten, wovon sie nicht genug bekommen kann. Ihr liebster Kumpel Louie zeigte ihr, wie man Möwen jagt und auf sein Rudel immer gut aufpasst. Mittlerweile hat die alte Dame ein großes Selbstbewusstsein entwickelt und versucht hier und da mal den Ton anzugeben. Ganz besonders ist Ihre Hundesprache, bzw. ihre eigene Art mit uns zu kommunizieren. Dazu bedient sie sich eines großen Repertoires an verschiedenen Lauten, vom Bellen, Brummen, Grummeln bis hin zum Seufzen. Emilia hat unser tolles Rudel vervollständigt und wir hoffen, dass dieses wunderbare Rudel noch viele gemeinsame Jahre miteinander verbringen wird.

Danke an Zypernhunde e.V. für die Rettung dieser wunderbaren Hunde !!!

   
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