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Spirit hat eine Pflegestelle in 12207 Berlin gefunden und kann dort ab dem 21.11.2020 besucht werden.
Wenn Sie sich für Spirit interessieren, melden Sie sich gerne bei der zuständigen Vermittlerin Andrea Albers, 04943-9255441 (ab 19 Uhr)
Beschreibung aus der Pflegestelle (November 2020):
Spirit ist bis jetzt einfach nur nett und problemlos, allerdings muss sie sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. Sie ist extrem unterwürfig Menschen gegenüber, duckt sich und kriecht, möchte aber zu allen Menschen hin, auch zu unseren Kindern (10 und 13 Jahre). Sie ist eigentlich nicht ängstlich und auch nicht schreckhaft, zuckt aber bei vielen Bewegungen zusammen oder duckt sich. Es ist wohl ziemlich sicher, dass sie in ihrem früheren Leben geschlagen und verprügelt wurde, trotzdem liebt sie Menschen. Sie sucht die Nähe von Menschen, liebt Streicheleinheiten, kriecht dabei auf den Schoß und in den Menschen rein.
Sie fährt problemlos Auto, geht an lockerer Leine spazieren und zeigt sich auch im Haus ruhig und unkompliziert, kann aber auch mal richtig aufdrehen und ihre alberne Seite zeigen. Mit unseren beiden Hunden hat sie sich von Anfang an super verstanden, mit fremden Hunden ist sie noch unsicher und geht ihnen lieber aus dem Weg. Sie reagiert noch ängstlich, wenn fremde Hunde ihr zu dicht kommen oder sie bedrängen. Sie sucht dann den Kontakt zu ihren Menschen. Aufgrund ihrer kräftigen Beine und Pfoten nehmen wir an, dass eine Bracke oder ähnlicher Jagdhund mit in ihr steckt, auf jeden Fall würde das ihr großes Interesse für Spuren im Wald erklären. Sie läuft zwar auch dort entspannt an der Leine, würde aber auch gerne den Fährten hinterher, das ist ihr schon deutlich anzumerken. Zu Hause ist sie sehr anhänglich und hat wohl Angst, ihre Menschen wieder zu verlieren. An das alleine bleiben muss sie vermutlich langsam gewöhnt werden, sie winselt und ist unruhig, wenn wir z.B. einkaufen gehen. Nachts schläft sie bei uns mit unseren Hunden zusammen unten im Wohnzimmer und wir ganz oben, ohne dass es Probleme gibt. Erst einmal braucht sie einfach Sicherheit und Vertrauen und das alleine bleiben sollte erst nach einer Eingewöhnung langsam Schritt für Schritt und erst nur für kurze Zeit geübt werden, damit sie merkt, dass ihre Menschen immer wiederkommen.
Was aus all dem wird, wenn sie sich sicherer fühlt, wird sich zeigen, sie hat sich jedenfalls mit ihrer extrem liebenswerten und verschmusten Art sofort in unser aller Herzen geschlichen.
Bilder aus der Pflegestelle (November 2020):
Beschreibung:
Spirit wurde auf der Strasse gefunden und kam so zu uns ins Tierheim. Sie war unfassbar unterwürfig und kroch eigentlich nur auf dem Boden... als wollte sie sagen: Bitte tut mir nichts.
Auch heute noch zeigt sie dieses Verhalten, aber immerhin haben wir sie so weit, dass sie Menschen sehr liebt, sich auf den Rücken legt um gestreichelt zu werden, und man jetzt auch mit ihr spazieren gehen kann... ohne, dass sie ständig kriecht.
Spirit hat auch das schönste Lächeln der Welt. Betritt man ihren Zwinger, oder ist sie unsicher, bleckt sie ihre Zähnchen. Nicht weil sie aggressiv ist... es ist nur ein weiteres ihrer Signale, mit dem sie bittet, ihr nichts zu tun.
Sie ist ein ganz toller Hund, der die richtigen Menschen braucht. Mitleid ist nicht der richtige Faktor. Spirit braucht Sicherheit und Bestätigung. Sie muss Selbstvertrauen aufbauen können und nicht bemitleidet werden. Manchmal muss man sie auch ein wenig zu ihrem Glück zwingen und ihr zeigen, dass ihr da draussen nichts passiert.
Wenn Sie diesen Weg mit Spirit gehen wollen, melden Sie sich doch bitte bei uns.
