Loona hatte schon aufregende 3 Wochen in Deutschland hinter sich, als wir uns entschlossen, sie zu uns zu nehmen und dann am 15. August 2010 bei den Pflegeeltern Bärbel und Manfred Fistera abholten.Loona erkundete ihr neues Zuhause auf dem Lande mit großer Neugier und Aufgeschlossenheit. Sie hat sich schnell eingelebt und, da sie (fast) immer an meiner Seite ist, sich meinem Tagesablauf angepaßt.
Wenn sie tagsüber mal müde ist, sucht sie sich eine möglichst sonnige und warme Stelle und schläft fest. Nachts schläft Loona in ihrem Körbchen problemlos durch, tief und entspannt in dem Wissen, daß sie ihr endgültiges Zuhause gefunden hat.
Ihr freudiges Verhalten ähnelt häufig dem eines Welpen, und die Leute, die uns begegnen, sagen dann: „na, du möchtest wohl mal ein Labrador werden, was...?" oder wenn die Frage nach dem Alter kommt und ich sage „ca. 3-4" – „was, Monate?", und ich kann dann stolz antworten „nein, Jahre".
Von Beginn an geht Loona mit mir an 4 Nachmittagen in der Woche ins Büro. Es geht prima,sie darf dort herumlaufen, und alle lieben Loona, und Loona liebt alle.
Auch hat Loona schon einen großen Hunde-Freundeskreis; und so sind unsere Spaziergänge total entspannt und unterhaltsam. Noch können wir sie allerdings nicht uneingeschränkt ohne Leine laufen lassen, denn sie hat einen Dickkopf, und wenn eine Spur gut riecht, kommt der Jagdhund in ihr durch, und sie hört nicht mehr. Daran müssen wir mit
Hilfe einer Hundeschule noch arbeiten; damit Loona sich auch ohne Leine und Zaun richtig auspowern kann.
Mit Loona haben wir einen Glücksgriff getan und sie hoffentlich mit uns ... Wir möchten sie nicht mehr missen!
